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Öle selber herstellen

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Destille

Wichtiger Hinweis: Diese Destille darf mit dem neuen deutschen Alkoholsteuergesetz seit dem 01.01.2018 auch in Deutschland legal und ohne Anmeldung bei den Behörden verkauft werden.

 

Das Grundprinzip der Destillation ist kurz und knapp: Wasser wird verdampft und sofort wieder abgekühlt, sodass es kondensiert. Bei der Herstellung ätherischer Öle wird der Wasserdampf durch das Pflanzenmaterial geleitet.

 

Nasskaltes Wetter fordert aber auch unser Immunsystem heraus. Ein Saunagang verbindet Wellness mit der Stärkung unserer Abwehrkräfte. Herbstzeit ist Sauna-Zeit!

In der dunkler werdenden Jahreszeit wirkt ein Saunagang stimmungsaufhellend und mildert Schlafstörungen, Giftstoffe werden durch das Schwitzen über die Haut abtransportiert und der Stoffwechsel wird angeregt. Das wahre Geheimnis des traditionellen Saunierens liegt jedoch in der Kunst des richtigen Aufgusses. Ein solcher Aufguss soll zunächst einen wohltuenden Duft verbreiten.

Minze, Latschenkiefer, Eukalyptus, Zitrus, Fichtennadeln, Sanddorn gehören zu den Klassikern der Düfte. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass Sie richtig durchatmen können und es Ihnen ein Leichtes ist, vom Alltag abzuschalten.

 

Bei Saunaölen sollte man deshalb unbedingt auf natürliche Inhaltsstoffe mit 100% naturreinen ätherischen Ölen achten! Diese „echten“ ätherischen Öle werden aus aromatischen Pflanzen vorwiegend destilliert und sind reine Naturprodukte. Mit ausgewählten naturreinen ätherischen Ölen erzielen Sie auch eine therapeutische Wirkung. Sie haben vielerlei Wirkungen; so können sie immunstärkend, atemwegsbefreiend, muskelentspannend, stimmungsaufhellend oder beruhigend wirken.

 

Immunsystem stärken: Zitrone, Orange, Mandarine rot, Limette, Kiefernnadeln, Weißtanne, Cajeput, Lavendel fein, Lavandin, Teebaum

Atemwege befreien: Eucalyptus globulus, Eucalyptus radiata, Cajeput, Kiefernnadel, Lavandin, Pfefferminze, Myrte Anden

Muskelverspannungen lösen: Pfefferminze, Cajeput, Eucalyptus globulus, Eucalyptus radiata, Lavendel, Lavandin

Entspannen: Lavendel fein, Melisse, Orange, Mandarine rot, Rose, Rosengeranie, Römische Kamille, Vanille Extrakt, Benzoe Siam, Weihrauch, Sandelholz

Stimmung aufhellen: Bergamotte, Grapefruit, Neroli, Petit Grain, Ylang Ylang, Rose, Rosengeranie, Muskatellersalbei

Stimulierend: Zitrone, Limette, Grapefruit, Rosmarin, Eucalyptus globulus, Eucalyptus radiata, Jasmin, Schwarzer Pfeffer, Lemongras






Kräuter-Hydrolate selbst herstellen und destillieren
Bei Hydrolaten handelt es sich um Pflanzenwasser, Blütenwasser oder auch aromatisches Wasser. Rosenhydrolat ist wohl eines der bekanntesten Pflanzenwasser und sehr beliebt.

Wie entstehen Hydrolate?
Hydrolate entstehen typischerweise bei der Herstellung von ätherischen Ölen als Beiprodukt. Mit Wasserdampf (je nach Pflanze) können die ätherischen Öle destilliert werden. Die pflanzlichen Inhaltsstoffe werden im Wasser gebunden, welches farbloser ist als Wasser- oder Ölauszüge. Viele wertvolle Substanzen der Ursprungspflanzen sind noch in Hydrolaten enthalten, weshalb sie sehr vielseitig eingesetzt werden können.

Wasserdampfdestillation:
Die Wasserdampfdestillation zur Herstellung von ätherischem Öl und Hydrolat ist eine gute Möglichkeit, die eigenen Kräuter und Pflanzenmaterialien sinnvoll zu verwerten: Im Destillier-Kessel, der mit Wasser gefüllt ist, befindet sich unten ein Aromakorb mit dem Pflanzenmaterial, aus dem ein Hydrolat hergestellt werden soll. Das im Kessel befindliche Wasser wird erhitzt und beginnt zu sieden. Der nach oben steigende Wasserdampf durchdringt das Pflanzenmaterial, sowie die feinen Spalten von Blüten, Blättern und Rinden. Er reißt dabei flüchtige Stoffe mit nach oben in die Kuppel. Oben trifft der heiße Wasserdampf auf die innere, gekühlte Metallfläche (mit Wasser oder Eis) der Kuppel, kondensiert und läuft seitlich an der Kuppel hinunter in eine Rinne. So entsteht das Hydrolat mit Anteilen an ätherischem Öl. Die Destillation selbst sollte rasch erfolgen, je länger Sie die Pflanzen der Hitze aussetzen, umso mehr Wirkstoffe werden zerstört. Möchte man mit einfachen Mitteln einen ähnlichen Kondensations-Auszug herstellen, kann man ein ähnlich anwendbares Produkt für den Eigengebrauch mit einem Topf und Deckel auch selbst herstellen. Wichtig zu beachten ist jedoch: Auch wenn selbst gemachte Pflanzenwasser viele wichtige Inhaltsstoffe der Pflanzen aufnehmen, beinhalten Hydrolate aus der Herstellung von ätherischen Ölen noch mehr Wirkstoffe und sind länger haltbar.

Pflanzenwasser selbst herstellen. Die Kondensationsmethode:
Man benötigt:
1. Pflanzenteile wie zum Beispiel Lavendel, Linden-, Kamillen-, Ringelblumen-, Rosenblüten und andere Heilpflanzen, Wasser (mindestens 250 ml, abhängig vom Topfumfang).
2. Nehmen Sie qualitativ hochwertiges, weiches Wasser oder – noch besser – stilles Quellwasser.
3. 1 großen Kochtopf mit Deckel
4. 1 Tasse oder kleine Schüssel
5. 1 Sieb, das in den Topf passt und ausreichend Abstand zum Boden aufweist.

Vorgangsweise:
Wasser in den Topf füllen und das Sieb in den Topf einsetzen. Tasse oder Schüssel in das Sieb stellen. Diese sollten den Topfrand nicht überragen. Die Pflanzenteile im Sieb rund um das kleine Gefäß platzieren und darauf achten, dass sie nicht mit Wasser in Berührung kommen. Der Deckel wird verkehrt herum auf den Topf gelegt, so dass sich der Griff über der Tasse beziehungsweise der Schüssel befindet. Er sollte gut schließen. Das Wasser bei mittlerer Hitze erwärmen. Es kondensiert nun und wird am schrägen Deckel über den Griff in den dafür vorgesehenen Behälter tropfen. Das fertige Hydrolat kann nun in Schraubgläser oder fest verschließbare Flaschen gefüllt werden, es ist einige Wochen lang haltbar. Lagern Sie Hydrolate stets kühl (9–14 °C) und dunkel. Vermeiden Sie häufiges Öffnen. Mit Alkohol vermischt (12-15 % Alkoholgehalt bezogen) hält es sogar über ein Jahr. Vor Benutzung sollten alle verwendeten Gefäße unbedingt desinfiziert werden, um Keimen im Hydrolat vorzubeugen.


Kosten für die Öl-Herstellung
 
Destille Dank dem integriertem Aromasieb und dem hohen Hut eignet sich die Destille nicht nur zur "normalen" Destillation sondern kann auch zur Dampfdestillation verwendet werden. Ohne große Vorkenntnisse können Sie sofort und seit neuestem völlig legal eigene ätherische Öle und vielseitig verwendbare Hydrolate herstellen. Destille Kaufen bei IhrName.de ca. 130,00 €
Spiritus Zum Betreiben der Destille benötigen Sie Spiritus, den Sie unter der Destille in einem Stövchen erhitzen. Spiritus Kaufen bei IhrName.de ca. 3,00 €
Kräuter Ohne Blüten, Kräuter oder Pflanzenteile geht es nicht. Welche Sie wählen, richtet sich nach Ihrem Geschmack. Wenn Sie die Öle für Heilzwecke herstellen, sehen Sie obige Anwendungsbereiche.
Insbesondere sind die Öle auch ideal für Saunaaufgüsse.
Seien Sie nicht zu euphorisch. Es wird nicht sehr viel Öl werden.
Kräuter Kaufen bei IhrName.de
Leitungswasser Zum Kühlen des Konzentrates benötigen Sie stets kühles Leitungswasser, damit der Dampf wieder flüssig wird. Leitungswasser NIX
ODER Wenn Sie keine Destille haben    
Kochtopf Anstatt einer Destille können Sie auch einen herkömmlichen Kochtopf verwenden. Der sollte so groß sein, dass ein Sieb hineinpasst und der Deckel wieder draufgeht.
Damit das Destillat anschlagen und zurück in die Schüssel tropfen kann, brauchst du außerdem eine (Metall)-Schüssel oder einen Deckel, den man umgekehrt oben auf den Topf legen kann.
Besser ist natürlich eine Destillieranlage.
Kochtopf Kaufen bei IhrName.de ca. 40,00 €
Küchensieb Das Sieb sollte so groß sein, dass in den Kochtopf hineingeht. Sie brauchen sich keines kaufen, wenn Sie schon eines im Haushalt haben. Achten Sie darauf, dass es richtig sauber ist. Küchensieb Kaufen bei IhrName.de ca. 12,00 €




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