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Pflanzen richtig schneiden

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Man unterscheidet verschiedene Schnitttechniken: Der Auslichtungsschnitt hält Frühjahrs- und Frühsommerblüher blühfreudig. Im zwei- bis dreijährigen Abstand entfernen Sie nach der Blüte die ältesten, stark verästelten Triebe. Schneiden Sie schon im Februar alle Triebe, die im Vorjahr Blüten getragen haben, bis auf kurze Stummel zurück. Im Gegensatz dazu steht der Verjüngungsschnitt, der nur durchgeführt wird, wenn Ihre Sträucher jahrelang gar nicht oder falsch geschnitten wurden. Der gesamte Strauch wird bis auf 30–50 cm über dem Boden entfernt und aus den kräftigsten der nachwachsenden Triebe neu aufgebaut. Mit einem Verjüngungsschnitt kann man den Strauch auf Vordermann bringen. Generell ist ein Schnitt für die Pflanzen wie eine Verjüngungskur und kann wahre Wunder wirken. Wichtig ist es aber, nur die Arten zu schneiden, die ein Schnitt wirklich brauchen, da längst nicht alle Sträucher einen regelmäßigen Schnitt brauchen oder vertragen (s. Liste unten). Alle wertvolleren Arten blühen auch ohne diese Pflegemaßnahme. Man erkennt diese Sträucher daran, dass sie am ein- oder mehrjährigen Holz Blüten tragen und ausschließlich an den Endknospen der Zweige weiterwachsen. Alle immergrünen Arten kommen ebenfalls ohne Schnitt aus. Sie vertragen ihn zwar recht gut, blühen mit einem Rückschnitt aber nicht intensiver. Die mit den Obstgehölzen verwandten Arten wie beispielsweise Zier-Äpfel sollten Sie auslichten, wenn ihre Kronen sehr dicht werden.

 

Rosen: Der Schnitt von Rosen hat den Ruf kompliziert und aufwendig zu sein. Daher trauen sich viele Hobbygärtner nicht, die notwendigen Schnittmaßnahmen durchzuführen. Das lässt die Rosen zwar nicht absterben, doch auf diese Weise vergreisen und verkahlen sie mit der Zeit immer mehr und verlieren ihre Blühwilligkeit. Da ist es besser regelmäßig zur Schere zu greifen und die Rosen zu schneiden — auch wenn es nicht direkt perfekt wird. Gesunde Rosen haben in der Regel eine hohe Regenerationsfähigkeit und verzeihen einen falschen Schnitt ohne Weiteres.

Grundsätzlich wird immer ca. 1 cm über einem "Auge" geschnitten, da andernfalls die Gefahr bestehet, dass das Auge eintrocknen könnte. Bei Bodendeckerrosen und Beetrosen ist es übrigens nicht notwendig permanent darauf zu achten, dass diese Augen nach außen zeigen. Und auch alle anderen Rosenarten nehmen es Ihnen nicht übel, wenn nur hin und wieder eines von ihnen außen sitzt. Achten Sie lieber darauf, dass Sie den Schnitt etwas schräg ansetzen, damit Regenwasser gut ablaufen kann und es nicht zu Fäulnis in den Trieben kommt.

Noch ein Tipp: Ein Grundsatz beim Rosen schneiden, den Sie sich zu Herzen nehmen sollten, lautet: Je stärker der Rückschnitt, desto stärker der Austrieb und umgekehrt! Geschnitten werden: Triebe, die sich kreuzen (der stärkere Trieb bleibt stehen) dünne Triebe, die keine Blüten halten könnten überflüssige Seitentriebe verletzte oder erfrorene Triebe bis ins gesunde Holz kranke oder infizierte Triebe abgestorbene Triebe

Tipp: Direkte Sonne mögen zum Beispiel: Himbeeren, Tomaten, Lavendel, Mohn, Sonnenblumen und Rosen. Etwas schattigere Gebiete eignen sich zum Beispiel für Clematis, Heidelbeeren, Efeu, Rhododendren, Maiglöckchen, Bärlauch und Elefantenohr.

 

Hecken: Die Wichtigkeit des Heckenschnitts unterscheidet sich je nach Art der Hecke. Bei freiwachsenden Blütenhecken brauchen Sie nur alle paar Jahre zur Heckenschere greifen, da die Gehölze von Natur aus einen blickdichten Wuchs und ein dichtes Laubkleid haben. Strenge Schnitthecken schneiden Sie dagegen besser zweimal pro Jahr. Die Hauptaufgabe des Heckenschnitts ist nämlich, neben dem Stutzen der Höhe, die Förderung einer dichten Verzweigung. Die ist unverzichtbar, denn lückige, wenig verzweigte Pflanzen sind nicht blickdicht und sehen außerdem sehr ungepflegt aus. Beim Hecke schneiden geht es daher vor allem darum, durch den richtigen Schnitt dafür zu sorgen, dass allen Pflanzen gleichmäßig viel Licht zur Verfügung steht. So verhindern Sie das Verkahlen von Heckenbereichen oder einzelnen Pflanzen. Darüber hinaus hält ein regelmäßiger Schnitt die Gehölze gesund und kräftig. Natürlich können aber auch optische Gründe einen Heckenschnitt nötig machen. Bestimmt haben Sie auch schon einmal besondere Heckenformen gesehen, die aussehen wie Burgmauern oder Drachen. Beim Schnitt sind der Phantasie wenig Grenzen gesetzt. Oft sind es Eiben, die durch einen gekonnten Schnitt in die interessantesten Formen verwandelt werden. Doch es muss nicht immer ein außergewöhnlicher Schnitt sein. Oft reicht es auch schon, wenn Sie Ihre Hecke regelmäßig auf die zulässige Höhe und Breite stutzen - dann klappt es auch mit dem Nachbarn.

 

Obst: Wahrscheinlich fragen Sie sich, warum Sie Ihre Obstgehölze nicht einfach wachsen lassen können, ohne sie zu schneiden. Nun, ganz einfach: Im Laufe der Jahre „vergreisen“ Bäume, werden struppig und unansehnlich – ohne Schnittmaßnahmen verwildern sie, blühen nicht mehr ausreichend und liefern immer weniger Ertrag. Sachgerechter Baumschnitt fördert dagegen die Bildung von Fruchtholz und verhindert, dass der Baum alle Energie in die Bildung von Laubtrieben fließen lässt. Außerdem gelangen durch das Auslichten mehr Licht und Luft ins Innere der Baumkronen, das kommt wiederum der Qualität der Früchte zugute.

Beim Obstgehölze schneiden kommt es darauf an, dass die Pflanzen nach dem Schnitt wieder gut austreiben, ohne dass sich Aststümpfe bilden – deshalb schneiden Sie immer kurz über einer Knospe. Vermeiden Sie es aber, den Schnitt zu dicht an der Knospe anzusetzen, denn sonst trocknet sie anstatt auszutreiben!.

 

Stauden: Anders als Beet- und Balkonpflanzen machen Stauden am richtigen Standort nur wenig Arbeit und benötigen daher relativ wenig Pflege. Trotzdem sollten Sie regelmäßig nach dem Rechten schauen und bei Bedarf eingreifen, damit Ihr Staudenbeet auch in einigen Jahren noch toll aussieht. Staudenpflanzungen verändern sich nämlich stetig - sowohl im Garten als auch in der Natur. Dadurch, dass Stauden nicht am Ende eines Jahres absterben unterliegen sie einer ständigen Weiterentwicklung durch Wachstum und Ausbreitung. Daher sind die Ziele der Staudenpflege immer die Gesunderhaltung, die Förderung der Langlebigkeit, die Verlängerung der Blütezeit und die Erhaltung einer gut funktionierenden Pflanzengemeinschaft. Sicher fallen Ihnen die gängigen Maßnahmen wie Gießen, Unkraut jäten und wenn notwendig auch das Düngen sofort ein, wenn Sie darüber nachdenken was Staudenpflege bedeutet. Darüberhinaus braucht es aber auch noch den richtigen Schnitt zur rechten Zeit, der den Stauden zu Widerstandsfähigkeit und dem perfekten Wuchs verhilft. Doch fangen wir am besten vorne an. Sie werden sehen, Staudenpflege ist ganz leicht, wenn man weiß worauf es ankommt.

© Gärtner Pötschke.de







Kosten für den Pflanzenschnitt
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