Download Button Space Print
MSGS


Pflanzanleitungen

MeinSolargarten

Rosenspalier

IDEALE PFLANZZEIT

Pflanzen mit Wurzelballen oder mit nackten Wurzeln pflanzt man am besten in der Zeit von Oktober bis zum Blattaustrieb im Frühjahr. Bei gefrorenem Boden und bei Minustemperaturen sollte nicht gesetzt werden. Containerpflanzen werden in Gefäßen aus Kunststoff (Containern) angezogen. Im Gegensatz zu den Freilandpflanzen lassen sie sich – außer bei gefrorenem Boden – das ganze Jahr hindurch setzen.

 

BEHANDLUNG DER PFLANZEN NACH DEM KAUF

Bis zum Auspflanzen sind die folgenden Maßnahmen wichtig: Pflanzen sofort auspacken, Wurzeln gut mit Wasser befeuchten. Trockene Wurzelballen ins Wasser legen, bis sie genügend Wasser aufgenommen haben. Bäume und Sträucher mit nackten Wurzeln rasch pflanzen. Ist dies nicht möglich, Wurzeln an einem schattigen Ort einschlagen (in Erde eingraben) und bewässern. Ballen- und Containerpflanzen bis zum Setzen an einen windgeschützten Ort bringen und regelmäßig gießen. Erdballen mit Säcken oder Tüchern abdecken. Wenn Frostwetter die Pflanzung verunmöglicht, Pflanzen an einen windgeschützten Ort bringen und mit feuchten Tüchern, Säcken, Stroh oder Ähnlichem zudecken. Insbesondere die Wurzeln dabei gut schützen.

WICHTIG! Freigelegte Wurzeln sind äußerst empfindlich. Sie dürfen nie austrocknen und ertragen weder Frost noch Sonne oder Wind.

 

PFLANZEN RICHTIG SETZEN

Nicht in den nassen Boden pflanzen. Er sollte lediglich feucht und noch krümelig sein. Pflanzgrube genügend weit ausheben (mindestens doppelte Ballengröße), damit die Wurzeln gut eingebettet werden können. Rohboden in der Pflanzgrube etwa spatentief lockern. Hoch genug setzen. Besser etwas höher, als die Pflanze in der Baumschule stand; je grösser die Pflanze, desto höher. Davon ausgenommen sind lediglich Rosen und Brombeeren. Erde mit reifem Kompost oder feuchtem Pflanzsubstrat mischen. Keinesfalls frischen Mist oder Dünger zu den Wurzeln geben. Hohlräume vermeiden! Erde gut zwischen die Wurzeln bringen und andrücken. Nach dem Setzen einmalig einschwemmen, d.h. mit reichlich Wasser gießen (dies auch bei Regenwetter). Höhere Sträucher und Bäume benötigen einen Pfahl oder eine andere gute Verankerung, damit die feinen Faserwurzeln anwachsen können und nicht losgerissen werden. Evtl. eine Mulchdecke anlegen, d.h. die Erdoberfläche um die Pflanze mit geeignetem Material wie gehäckselten Pflanzenteilen, Rindenkompost oder Rasenschnitt abdecken.

 

PFLANZENSCHUTZ

Vor allem Rosen, Obstgehölze, Weinreben und einzelne Beerensträucher müssen gezielt vor Krankheiten und Schädlingen geschützt werden. Der Fachhandel bietet ein reichhaltiges Sortiment umweltschonender Pflanzenbehandlungsmittel an. Aber auch mit diesen Mitteln ist sorgsam umzugehen. Besonders Insektizide sollte man nur dann einsetzen, wenn ein wesentlicher Schädlingsbefall vorliegt. Behandlungen mit Fungiziden wendet man vorbeugend (im Abstand von rund zehn Tagen) und in Abhängigkeit der Witterungsverhältnisse an. In Fachgeschäften, Baumschulen und Gartencentern sind detaillierte Pflanzenschutz-Empfehlungen erhältlich. Sie informieren über den richtigen Einsatz von Pflanzenbehandlungsmitteln unter gebührender Berücksichtigung des Umweltschutzes. Im Handel gibt es Pflanzenarten und -sorten, die gegenüber Krankheiten und Schädlingen wenig oder überhaupt nicht empfindlich sind. Diese Pflanzen benötigen nur in Ausnahmefällen Schutzmittel.

 

DÜNGUNG

Sollen Pflanzen gut gedeihen, müssen sie richtig ernährt sein. In vielen Gärten herrscht eher ein Überfluss an Nährstoffen. Wie beim Pflanzenschutz gilt der Grundsatz: Maximal ist nicht optimal, und zu viel des Guten schadet nur. Guter Kompost kann die Verwendung von Handelsdüngern zumindest teilweise ersetzen. Kompost enthält jedoch im Verhältnis zu den anderen Hauptnährstoffen viel Phosphor. Damit die in Gartenböden häufig anzutreffende Phosphoranreicherung vermieden wird, sollte die jährlich ausgebrachte Kompostmenge 2 bis 3 l/m2 nicht übersteigen. Stickstoff, Kali, Magnesium und Spurenelemente können mit Einzeldüngern oder mit speziellen Düngemischungen zugeführt werden. In keinem Fall darf man die auf den Packungen angegebenen Düngemittelgaben überschreiten. Auch die empfohlenen Düngungszeitpunkte sollten eingehalten werden.

WICHTIG! Bei der Pflanzung dürfen keine Dünger und kein frischer Mist zu den Wurzeln gelangen, da diese sonst Schaden nehmen. Wer sich über die Nährstoffversorgung der Böden in seinem Garten genauer informieren will, kann entsprechende Bodenproben von einem spezialisierten Labor analysieren lassen.

© https://www.hauenstein-rafz.ch





Headline 1. Spalte Unsere Partner

Rosen

Pflanzanleitung Rosen

Pflanzanleitung Rosen

Rosen sind Starkzehrer, sie benötigen also viele Nährstoffe. Besonders während der Blütezeit. Sie lieben tiefgründige, lehmige Böden und einen sonnigen Standort. Dann belohnen sie mit reicher Blüte! Tipp: Keine Angst vor wurzelnackten Pflanzen! Rosen-Wurzelware eignet sich vorzüglich für das Anpflanzen der laublosen Zeit. Besonders wetterfeste Rosensorten sind bei guter Pflege auch für ein Leben als Kübelbewohner geeignet.

...Mehr

l. Standort: Rosen sind Tiefwurzler! Daher empfehlen wir, den Boden tiefgründig, also mindestens 30 cm, umzugraben. Idealerweise werden sehr schwere und besonders leichte Böden mit einem Bodenhilfsstoff, wie beispielsweise dem Terra Preta BodenAktivator von Neudorff verbessert. Bei leichten Böden hilft es, 30 bis 50% Kompost oder Mutterboden (z. B. NeudoHum RosenErde) unterzuheben.

2. Wässern: Wurzelnackte Rosen werden vor dem Einpflanzen ca. 30 Minuten lang in ein Gefäß mit Wasser getaucht. Container-Rosen vor dem Pflanzen so lange in Wasser tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Anschließend den Topf vom Wurzelballen abziehen.

3. Schnitt: Wurzelnackte Rosen nach dem Wässern auf ca. 2/3 einkürzen (25 bis 30 cm). Besonders im Frühjahr ist es wichtig, die Triebe stark zurückzuschneiden (auf rund 6 bis 10 cm / 3 bis 5 Knospen), um gut verzweigte Pflanzen zu erhalten.

4. Einpflanzen: Die Veredelungsstelle der Rose sollte sich ca. 5 cm unter der Erdoberfläche befinden. Dann ist die Rose gut geschützt, erfriert nicht und trocknet nicht aus.

5. Angießen: Direkt nach dem Einpflanzen freut sich die Rose über ca. 4 Liter Wasser. Ist der Boden sehr trocken, empfiehlt es sich, das Pflanzloch nur zu 3/4 mit Erde aufzufüllen. Anschließend mit Wasser einschlämmen und mit der restlichen Erde auffüllen.

6. Schutz: Um ein schnelles Austrocknen des Bodens zu verhindern und die Pflanzen vor dem Verdursten zu schützen, empfiehlt es sich, den Boden mit Mulch oder Schredder zu bedecken. Schöner Nebeneffekt: Kleinstlebewesen lockern den so geschützten Boden und fördern die Krümelbildung.

 

 
Hecken
Pflanzanleitung Hecken

Pflanzanleitung Hecken

Hecken sind die grünen Grenzen eines Gartens. Je nach Bodenbeschaffenheit, Standort und persönlichen Vorlieben können Laub- und Nadelgehölze eingesetzt werden. Auch blühende und duftende Sträucher oder Dornengewächse dienen als Heckenpflanzen. Hecken sind für viele bedrohte Tierarten Unterschlupf, Nahrung und Lebensraum. Sie bieten so viel mehr als künstliche Zäune! Denn Heckenpflanzen spenden Schatten, absorbieren Staub- und Rußpartikel und halten Lärm fern.

...Mehr

1. Pflanzloch ausheben: Das Pflanzloch sollte mindestens doppelt so groß sein, wie der Wurzelballen der Pflanze. Der Wurzelballen wird vor dem Einpflanzen vorsichtig angeritzt. Aus diesen relativ leichten Verletzungen bilden sich neue Wurzeln und breiten sich noch besser aus. Das Anritzen ist nur bei gut durchwurzelten Ballen erforderlich. Hecken bitte so setzen, dass sich die einzelnen Pflanzen knapp berühren (2 bis 4 Pflanzen pro Meter).Wurzelware: Die Wurzeln des Kirschlorbeers sollten möglichst NICHT zurückgeschnitten werden!

2. Boden vorbereiten: Die ausgehobene Erde mit 1/3 reifem Kompost oder mit einer guten Pflanzenerde anreichern. Alternativ kann auch der Terra Preta BodenAktivator von Neudorff verwendet werden. Bitte auf keinen Fall Dünger in das Pflanzloch geben. Der hohe Salzgehalt führt zum Verbrennen der Wurzeln.

3. Wässern: Kirschlorbeer vor dem Einpflanzen so lange in Wasser tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Anschließend den Topf vom Wurzelballen abziehen.

4. Einpflanzen: Kirschlorbeer so einsetzen, dass der Wurzelbereich 2 bis 3 cm unter der Bodenoberfläche liegt. Dadurch ist bei Hecken gewährleistet, dass sie sich direkt über dem Boden dicht verzweigen.

5. Angießen: Die Erde vorsichtig antreten und ausreichend wässern. So gelingt ein gutes Anwachsen! Eine Handvoll Hornspäne reicht für ca. zwei Pflanzen aus und sorgt sowohl für gutes Wachstum als auch kräftiges Grün. Feuchtigkeit ist in den ersten zwei Jahren der wichtigste Wachstumsfaktor! Die jungen Pflanzen trocknen, insbesondere bei Frost, wesentlich schneller aus als das umliegende Erdreich.

6. Schnitt: Nach dem Einpflanzen empfiehlt es sich, die Hecke durch einen leichten Schnitt zu formen. Das ermöglicht ein leichteres und besseres Anwachsen der Pflanzen. Außerdem fördert der Schnitt einen dichteren Wuchs und optisch macht die Hecke gleich richtig was her!

 

Obst

Pflanzanleitung Obst

Pflanzanleitung Obst

Ideale Pflanzzeit ist der Herbst. Die Gehölze können sich so über den Winter an ihren neuen Standort gewöhnen, bevor sie im Frühling austreiben. Bei unserem gesamten Obstsortiment handelt es sich um Strauchware, die auf einem Fußstämmchen von 40 bis 60 cm veredelt wurde.

...Mehr

1. Standort vorbereiten: Den Boden frisch umgraben oder fräsen, um ihn aufzulockern. Bei sehr feuchten Böden ist dies nicht ratsam! In diesem Fall besteht die Gefahr einer Bodenverdichtung. Bereits vorhandene Verdichtungen werden aufgebrochen. Schwere Ton- und leichte Sandböden werden mit einem Bodenhilfsstoff verbessert. Zusätzlich können 30% Pflanzerde oder Kompost zugesetzt werden. Faustregel: 1/3 Kompost und 2/3 Gartenboden. Beides sollte gut miteinander vermischt werden.

2. Anwachsergebnis optimieren: Bei Containerpflanzen den Wurzelballen an ca. 4 Stellen senkrecht leicht anritzen, Aus den 'Verletzungen' bilden sich neue Wurzeln. Das Anritzen ist nur bei gut durchwurzelten Ballen erforderlich. Wurzelnackte Pflanzen vor dem Einpflanzen ca. eine Stunde in ein Gefäß mit Wasser tauchen. Ballen- und Containerware tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Anschließend den Topf vom Wurzelballen abziehen.

3. Wurzeln vorbereiten: Bei der Wurzelware alle Bruch- und Knickstellen herausschneiden. Anschließend die Wurzeln um 1/3 einkürzen. Hinweis: Alle Bäume, die unser Haus verlassen, sind bereits in der Krone geschnitten!

4. Pflanzloch ausheben: Das Pflanzloch sollte mindestens 1,5-mal so tief sein, wie die Wurzel lang ist. Zudem doppelt so breit, sodass die Wurzeln beim Einsetzen nicht geknickt oder gedreht werden.

5. Einpflanzen: Die Pflanzen gerade in das Loch stellen. Das Pflanzloch anschließend mit Pflanzerde oder einem Gemisch aus Gartenerde und Kompost füllen. Die Erde leicht antreten und aus dem Oberboden einen Gießrand formen. Die Veredelungsstelle darf nicht eingegraben werden!

6. Angießen: Ist der Boden sehr trocken, empfiehlt es sich, das Loch nur zu 3/4 mit Erde aufzufüllen. Anschließend mit Wasser einschlämmen und mit dem restlichen Boden auffüllen. Im Herbst und im Winter genügt normalerweise ein einmaliges Angießen.

 

Kräuter, Stauden, Beete

Pflanzanleitung Kräuter Stauden Beet

Kräuter Stauden Beet

Der Standort, die Bodenbeschaffenheit und die Nachbarschaft mit anderen Pflanzen sind wichtige Kriterien für die Auswahl von Stauden. Ein Pflanzplan hilft dabei, Blühzeiten und Farben abzustimmen. Zudem ist wichtig zu wissen, dass einige Stauden, wie beispielsweise Eisenhut, zu den Giftpflanzen zählen. Wichtig: Stauden im Winter nicht zu nass halten, da sie zu Fäulnis neigen und absterben können!

...Mehr

1. Beschaffenheit: Stauden ziehen sich im Winter und bei schlechten Bedingungen in den Wurzelballen zurück. So kann es bei längerem Transport durch die permanente Dunkelheit im Karton vorkommen, dass die Pflanzen nicht mehr so 'frisch' aussehen. Auch eine etwaige Beschädigung beim Transport stellt kein Problem dar, denn Stauden treiben immer wieder aus dem Wurzelballen aus. Einige Stauden treiben sehr spät aus, zum Beispiel Pampasgras (Cotaderia selloana). Andere, wie z. B. Tränendes Herz (Dicentra), ziehen sich schon im Juni in die Wurzel zurück. Es scheint dann, als wäre nur ein Topf mit Erde geliefert worden. Kein Grund zur Sorge! Die Stauden treiben im Frühjahr umso kräftiger wieder aus.

2. Wässern: Damit der Wurzelballen mit Feuchtigkeit gesättigt ist, Stauden vor dem Pflanzen so lange in Wassertauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Anschließend den Topf vom Wurzelballen abziehen. Der Wurzelballen der Staude muss bündig mit der Erdoberfläche abschließen. Als nächstes wird das Pflanzloch mit Erde befüllt. Die Oberfläche lässt sich mit Kompost oder Pflanzerde abstreuen. Mulch und Schredder sind nicht geeignet! Bei Bedarf lässt sich ein Gießrand aus dem Oberboden formen. Das ist im Frühjahr und Sommer bei warmer und trockener Wetterlage wichtig.

4. Pflegeschnitt: Sobald die erste Blütenpracht vorbei ist, können Stauden geschnitten werden. Durch den Rückschnitt wird eine zweite Blüte angeregt.

5. Dauerblüher: Dauerblühende Stauden blühen besser, wenn die welken Blütenstände regelmäßig entfernt werden.

6. Rückschnitt: Zum Winter hin werden Stauden eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten. Alternativ: Einfach welken lassen und später abharken. Ausgenommen sind Gräser, denn diese werden zusammengebunden und erst im Frühjahr geschnitten. Immergrüne Stauden erhalten keinen Rückschnitt.

 

Kletterpflanzen Pflanzanleitung Kletterpflanzen

Pflanzanleitung Kletterpflanzen

Die Triebe und Blüten aller Kletterkünstler streben dem wärmenden Sonnenlicht entgegen. In freier Wildbahn klettern sie an Steinen, Bäumen und anderen Pflanzen empor. Auch im Garten brauchen sie vergleichbare Verhältnisse und sie freuen sich über eine Kletterhilfe. Durch die große Sorten- und Artenvielfalt der Klettergewächse findet sich für jeden Standort das Richtige. Egal, ob für schattige, halbschattige oder sonnige Plätze. Die Waldreben (Clematis) haben ihren natürlichen Ursprung in den Wäldern. Dort finden ihre empfindlichen Wurzeln Schutz im kühlen, feuchten und schattigen Bereich des Bodens.

...Mehr

1. Rankhilfe: Clematis und Co benötigen eine Kletterhilfe, wie z. B. eine Pergola, ein Rankgitter oder Ähnliches. Als Abstand zu einer Mauer sind ca. 20 cm einzuhalten. Das Pflanzloch ist optimal doppelt so breit und tief wie der Wurzelballen. So kann die Pflanze leicht anwurzeln.

2. Kletterpflanzen vorbereiten: Den Topf vorsichtig vom Wurzelballen abziehen und die Pflanzen leicht schräg in Richtung der Kletterhilfe in das Pflanzloch stellen.

3. Clematis und Co einsetzen: Der obere Ballenrand sollte sich rund 5 bis 10 cm unterhalb der Bodenoberfläche befinden. So sind die Wurzeln über den Winter gut geschützt. Alle anderen Kletterkünstler müssen bodeneben eingepflanzt werden.

4. Pflanzloch: Mit Erde auffüllen und leicht andrücken. Anschließend ist es ratsam, den Boden mit Schredder oder Mulch abzudecken. Das hält den Boden feucht, entzieht ihm aber Stickstoff, daher empfehlen wir gleichzeitig mit Hornspänen zu düngen, um diesen Nährstoffverlust auszugleichen.

5. Wässern: Es folgt das Gießen der frisch gesetzten Pflanzen. Wir empfehlen einen Gießrand zu formen, damit das (Gieß-) Wasser besser in den Boden ein­ dringt. Gerade bei trockener Witterung im Frühjahr und Sommer ist das hilfreich.

6. Schattenspender: Clematis benötigen einen schattigen Wurzelbereich, da direktes Sonnenlicht für die Wurzeln schädlich ist. Als Schattenspender dienen bodendeckende Pflanzen, aber auch größere Steine, Tontopfscherben oder Ähnliches.

 

Topfpflanzen

Pflanzanleitung Topfpflanzen

Pflanzanleitung Topfpflanzen

Im Topf oder Container gelieferte Pflanzen können das ganze Jahr über gepflanzt werden, sofern der Boden nicht gefroren ist. Zum Zwischenlagern stehen die Pflanzen ideal im Freien. Damit die feinen Wurzeln bei Frost keinen Schaden nehmen, ist es ratsam, isolierendes Material um die Töpfe und Container zu wickeln. In jedem Fall gilt: Das regelmäßige Gießen nicht vergessen!

...Mehr

1. Boden vorbereiten: Optimal ist ein frisch umgegrabener oder gefräster, lockerer Boden. Diese Maßnahme empfiehlt sich nicht bei sehr feuchten Böden! In diesem Fall besteht die Gefahr einer Bodenverdichtung, die kaum ein Wurzelwerk verträgt. Es eignen sich 30% Pflanzerde oder Kompost als Zusatz im umgegrabenen Boden. Faustregel: 1/3 Kompost und 2/3 Gartenboden. Beides sollte gut miteinander vermischt sein.
2. Anwachsergebnis optimieren: Wurzelballen an 3 bis 4 Stellen senkrecht anschneiden. Zusätzlich hilft es, ein Kreuz in den Boden des Wurzelballens zu ritzen. Aus diesen relativ leichten Verletzungen bilden sich neue Wurzeln und breiten sich noch besser aus. Das Anritzen ist nur bei gut durchwurzelten Ballen erforderlich. Bodendecker und Stauden benötigen diese Behandlung nicht!

3. Wässern: Topf- und Containerpflanzen vor dem Pflanzen mit dem Wurzelballen in Wasser tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Den Topf danach vom Wurzelballen abziehen.
4. Pflanzloch ausheben: Es sollte 1,5-mal so tief und doppelt so breit wie der Wurzelballen sein. Der Untergrund darf nicht verdichtet sein.
5. Pflanze einsetzen: Den Boden des Pflanzloches anschließend soweit mit Erde auffüllen, dass der Wurzelballen der Pflanze bündig mit dem Oberboden abschließt. Leicht antreten oder andrücken (abhängig von der Ballengröße). Bei warmer, trockener Witterung einen Gießrand aus dem Oberboden formen. Gilt für Weintrauben: Veredelungsstelle nicht anhäufeln oder mit einpflanzen!
6. Gießrand: Ist der Boden sehr trocken, reicht es aus, das Pflanzloch nur zu 3/4 mit Erde aufzufüllen. Anschließend mit Wasser gut einschlämmen und mit dem restlichen Boden auffüllen. Unser Tipp: Jetzt einen Gießrand formen! Auf diese Weise gelangt das Wasser sicher zu frisch gesetzten Pflanze und versickert zielgenau. Beim Anpflanzen im Herbst und im Winter genügt normalerweise das einmalige Angießen. Immergrüne und wintergrüne Pflanzen können eine Ausnahme darstellen: Sie verdunsten auch in der kalten Jahreszeit Wasser durch ihre Blätter. Aus diesem Grund ist es ratsam, bei sonniger, trockener Witterung, vor allen Dingen bei Wind, regelmäßig zu gießen. Mulchen verringert die Verdunstungsmenge. Achtung: Der Boden des Pflanzloches darf nicht verdichtet sein! Auf keinen Fall Dünger oder Stallmist in das Pflanzloch geben! Das 'verbrennt' die Wurzeln und die Pflanze kann sich nicht mehr versorgen. Ausnahme: Neudorff Dünger sind rein organisch, ein Verbrennen ist nicht möglich. Die enthaltenen Mikroorganismen und Mykorrhiza Pilze gelten als eher förderlich für die Pflanzen.

 Wurzelware

Pflanzanleitung Wurzelware

Pflanzanleitung Wurzelware

Wurzelware bzw. wurzelnackte Pflanzen werden in der laub- und frostfreien Zeit zwischen Mitte Oktober und circa Mitte Mai gepflanzt. Das ist abhängig von der Witterung! Zum Zwischenlagern eignen sich windgeschützte Orte, wie beispielsweise die Garage. Wichtig: Die Wurzeln sind stets feucht zu halten! Zum Beispiel mit feuchten Tüchern oder Säcken. Bei längerem Lagern sollten die Pflanzen eingeschlagen oder vorübergehend eingepflanzt werden. Dabei wird die Wurzelware schräg liegend in ein flaches Pflanzloch gesetzt und anschließend die Wurzeln mit dem Aushub abgedeckt. Auch hier gilt: Regelmäßig gießen! Auf keinen Fall Dünger oder Stallmist in das Pflanzloch geben! Die Wurzeln 'verbrennen' und die Pflanze kann sich nicht mehr versorgen. Bei rein organischen Düngern ist ein Verbrennen der Wurzeln nicht möglich. Bewässerung im Frühjahr: Die Anwachsphase der Pflanzen beträgt circa ein halbes Jahr. In dieser Phase und bei entsprechender Witterung (trocken) ist ein regelmäßiges Gießen erforderlich. Der Boden muss durchgängig tiefgründig feucht sein, damit die Wurzelware erfolgreich anwächst.

...Mehr

1. Standort vorbereiten: Den Boden frisch umgraben oder fräsen, um ihn aufzulockern. Bei sehr feuchten Böden ist dies nicht ratsam! In diesem Fall besteht die Gefahr einer Bodenverdichtung. Bereits vorhandene Verdichtungen werden aufgebrochen. Schwere Ton- und leichte Sandböden werden mit einem Bodenhilfsstoff verbessert. Zusätzlich können 30% Pflanzerde oder Kompost zugesetzt werden. Faustregel: 1/3 Kompost und 2/3 Gartenboden. Beides sollte gut miteinander vermischt werden.

2. Anwachsergebnis optimieren: Bei Containerpflanzen den Wurzelballen an ca. 4 Stellen senkrecht leicht anritzen, Aus den 'Verletzungen' bilden sich neue Wurzeln. Das Anritzen ist nur bei gut durchwurzelten Ballen erforderlich. Wurzelnackte Pflanzen vor dem Einpflanzen ca. eine Stunde in ein Gefäß mit Wasser tauchen. Ballen- und Containerware tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Anschließend den Topf vom Wurzelballen abziehen.

3. Wurzeln vorbereiten: Bei der Wurzelware alle Bruch- und Knickstellen herausschneiden. Anschließend die Wurzeln um 1/3 einkürzen. Hinweis: Alle Bäume, die unser Haus verlassen, sind bereits in der Krone geschnitten!

4. Pflanzloch ausheben: Das Pflanzloch sollte mindestens 1,5-mal so tief sein, wie die Wurzel lang ist. Zudem doppelt so breit, sodass die Wurzeln beim Einsetzen nicht geknickt oder gedreht werden.

5. Einpflanzen: Die Pflanzen gerade in das Loch stellen. Das Pflanzloch anschließend mit Pflanzerde oder einem Gemisch aus Gartenerde und Kompost füllen. Die Erde leicht antreten und aus dem Oberboden einen Gießrand formen. Die Veredelungsstelle darf nicht eingegraben werden!

6. Angießen: Ist der Boden sehr trocken, empfiehlt es sich, das Loch nur zu 3/4 mit Erde aufzufüllen. Anschließend mit Wasser einschlämmen und mit dem restlichen Boden auffüllen. Im Herbst und im Winter genügt normalerweise ein einmaliges Angießen.

 




Kommentar abgeben    Datenschutz    Impressum

Heute ist 

Last Update: